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📅 Jan 2026 🕐 3 Min.
✍️ Von RolePilot Team

Runglish im Lebenslauf: Die häufigsten Übersetzungsfehler im englischen CV erkennen und vermeiden

Vermeiden Sie peinliche Runglish-Fehler in Ihrem englischen Lebenslauf. RolePilot zeigt Ihnen, wie Sie typische falsche Freunde und Berufsbezeichnungen korrekt übersetzen und den Candidate Protector-Standard erfüllen.

Die Gefahr von "Runglish": Warum Direktübersetzung scheitert

Der Wechsel vom deutschen (oder russischen) Bewerbungsmarkt zur angelsächsischen Welt ist mehr als nur ein linguistischer Tausch. Es geht um kulturelle Nuancen, spezifische Terminologie und die Vermeidung von „Runglish“ – einem Sammelbegriff für fehlerhafte, wörtliche Übersetzungen, die oft den eigentlichen Sinn verfehlen oder in englischsprachigen Personalabteilungen Verwirrung stiften.

Als Ihr Candidate Protector weiß RolePilot, dass ein schlecht übersetztes CV sofort einen unprofessionellen Eindruck hinterlässt. Die Herausforderung liegt darin, Begriffe, die in Ihrer Muttersprache klar sind, im Englischen korrekt zu adaptieren, anstatt sie nur zu substituieren.

Falsche Freunde und ihre Tücken

Die größten Fallen lauern bei den sogenannten „falschen Freunden“ – Wörtern, die ähnlich klingen, aber unterschiedliche Bedeutungen haben, oder bei Bezeichnungen, die im englischsprachigen Raum einfach nicht existieren. Hier die häufigsten Fehler, die wir im Rahmen der CV-Analyse feststellen:

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1. Education vs. Training

Häufig wird der Begriff „Bildung“ oder die absolvierte Ausbildung wörtlich übersetzt, was in manchen Kontexten unpassend ist. Wenn Sie Ihre höhere Schule oder Universität nennen, ist Education korrekt. Wenn Sie jedoch eine kurze Schulung, einen Workshop oder eine interne Fortbildung meinen, nutzen Sie besser Training oder Professional Development.

2. Aspirant und Applicant

Im russischen Kontext wird ein Bewerber oder Student manchmal als „Aspirant“ bezeichnet. Im Englischen klingt Aspirant jedoch veraltet oder unnatürlich. Der korrekte Begriff für jemanden, der sich bewirbt, ist Applicant oder Candidate.

3. Manager vs. Spezialist

Viele Positionen, die im deutsch- oder russischsprachigen Raum den Titel „Spezialist“ oder „führender Spezialist“ tragen, müssen im Englischen präziser beschrieben werden. Vermeiden Sie allgemeine Titel, die keinen direkten Anhaltspunkt über Ihre Funktion geben. Leading Specialist wird am besten umschrieben durch Senior [Funktionsbereich] Engineer/Analyst oder Team Lead.

Falsch: Leading Specialist of Logistics Department Richtig: Senior Logistics Analyst / Team Lead, Logistics Operations

Struktur, Akronyme und Kulturelle Unterschiede

Neben der reinen Wortwahl gibt es formale Aspekte, die oft fehlerhaft übernommen werden:

1. Keine persönlichen Daten (außerhalb Europas)

In vielen angelsächsischen Ländern (insbesondere den USA und Kanada) sollten Sie strikt persönliche Angaben wie Geburtsdatum, Familienstand oder ein Foto weglassen, um Diskriminierung zu vermeiden. In Deutschland oder Russland mag dies üblich sein, im englischen Resume ist es ein Fauxpas.

2. Die Verwendung von Akronymen

Wenn Sie Abkürzungen oder Akronyme verwenden, die nur in Ihrem lokalen Arbeitsmarkt bekannt sind (z. B. Bezeichnungen von lokalen Universitäten oder staatlichen Organisationen), müssen diese vollständig ausgeschrieben und gegebenenfalls erklärt werden. Ihr internationaler Recruiter oder das automatische Bewerbermanagementsystem (ATS) wird diese sonst nicht erkennen können.

Der unsichtbare Wächter: Wie der ATS Ihre Fehler erkennt

Jeder Fehler im Vokabular kann dazu führen, dass Ihr Lebenslauf nicht nur menschliche Recruiter verwirrt, sondern auch vom ATS (Applicant Tracking System) falsch interpretiert wird. Wenn das System nach Schlüsselbegriffen sucht (wie Senior Analyst) und stattdessen den schwer zuordenbaren Begriff (Leading Specialist) findet, besteht die Gefahr, dass Ihr Profil aussortiert wird, obwohl Sie qualifiziert sind.

Ein sauber übersetzter Lebenslauf, der die korrekte Terminologie verwendet, ist entscheidend, um die erste Hürde zu nehmen. Lassen Sie uns sicherstellen, dass Ihre Fachkompetenz nicht durch linguistische Fehler verschleiert wird.

Prüfen Sie, wie gut Ihr englischer Lebenslauf gegen ATS-Systeme abschneidet und ob kritische Keywords korrekt übersetzt wurden. Nutzen Sie dafür unser ATS-Check-Tool: (/ats-check.html).

RolePilot-Strategie: Sicher durch die englische Bewerbung

Die Übersetzung Ihres Lebenslaufs erfordert mehr als Google Translate. Es erfordert ein Verständnis dafür, welche Begriffe in der Zielbranche professionell und gängig sind. Setzen Sie auf branchenspezifische Vokabeln und die tatsächlichen Jobtitel, die in englischen Stellenanzeigen verwendet werden.

RolePilot unterstützt Sie dabei, Ihren Lebenslauf nicht nur zu übersetzen, sondern zu lokalisieren. So wird Ihr CV zu einem mächtigen Werkzeug, das Ihre Qualifikationen klar und unmissverständlich darstellt – der ultimative Schutzschild für Ihre Karriere.

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